In den letzten Wochen war Vapen (Rauchen von E-Verdampfern und E-Zigaretten) immer wieder Thema an unserer Schule. Das hat uns deutlich gezeigt, dass Aufklärung zu diesem Thema wichtiger denn je ist. Deshalb fanden im Oktober und Dezember in allen 8. Klassen Workshops mit dem Titel „Lass dich nicht vernebeln“ statt – geleitet von Simon Spindler und Imanuel Ziefle vom Gesundheitsamt Nürnberger Land.
Die beiden Referenten nahmen sich viel Zeit, um mit unseren Jugendlichen über Vapes, E-Zigaretten, Snus und Nikotinbeutel zu sprechen – Produkte, die heutzutage vor allem in sozialen Medien und im Freundeskreis oft als „cool“ oder „harmlos“ dargestellt werden. Doch schon nach wenigen Minuten war klar: So harmlos, wie sie aussehen oder schmecken, sind sie keineswegs.
In spannenden Gesprächen und kleinen Mitmachaktionen erfuhren die Schülerinnen und Schüler, welche Schadstoffe tatsächlich in Vapes stecken, wie Nikotin das Gehirn beeinflusst und warum gerade Jugendliche besonders gefährdet sind, schnell abhängig zu werden. Viele waren überrascht, dass die meisten dieser Produkte nicht so streng kontrolliert sind wie oft angenommen – und dass sich hinter bunten Farben und süßen Aromen oft knallharte Marketingstrategien der Industrie verbergen.
„Ich dachte, das wäre nur Dampf mit Geschmack – dass da wirklich Nikotin drin ist, war mir gar nicht so bewusst“, meinte ein Schüler nach dem Workshop. Andere zeigten sich beeindruckt, wie offen man über das Thema sprechen konnte, ohne dass gleich jemand den moralischen Zeigefinger erhob.
Mit dem Projekt „Lass dich nicht vernebeln“ will die Schule gemeinsam mit dem Gesundheitsamt nicht nur über Risiken informieren, sondern auch ein Zeichen setzen: Für einen bewussten Umgang mit dem eigenen Körper und gegen Gruppendruck oder falsche Vorbilder.
Ein herzliches Dankeschön geht an Simon Spindler und Imanuel Ziefle für ihren engagierten Einsatz und an alle 8. Klassen für ihr Interesse und ihre Offenheit!
Katrin Singer
In spannenden Gesprächen...
und kleinen Mitmachaktionen...
erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie schädlich Vapes tatsächlich sind.
Fotos: Katrin Singer